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Corona beschleunigt den Rückzug der Banken

Seit einigen Jahren ist in Deutschland die Anzahl der Bankfilialen rückläufig. Kreditinstitute reduzieren ihre Niederlassungen, um Kosten einzusparen. Die Corona-Pandemie beschleunigt diese Entwicklung. Nahezu täglich kündigen Banken an, dass sie ihr Filialnetz ausdünnen müssen. So teilte die Commerzbank mit, dass von insgesamt 1.000 Filialen rund 200 geschlossen werden. Die Deutsche Bank will dieses Jahr 100 Geschäftsstellen schließen und auch die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken müssen unzählige Niederlassungen auflösen.

Bis 2030 soll nach einer Studie der internationalen Strategieberatung Oliver Wymann jede zweite Bankfiliale in Deutschland geschlossen werden. Das entspricht rund 13.000 Filialen. Die Deutsche Bundesbank teilte mit, dass es sich bei der Reduzierung der Niederlassungen um einen bundesweiten Trend handelt. So waren es im Jahr 2000 rund 58.546 Bankfilialen in Deutschland. 2019 gab es dagegen nur noch 26.667 Standorte.

Die Selbstbedienungs-Landschaft (SB-Landschaft) wird noch weiter zurückgehen. Doch mit der Reduzierung der Filialen senken Banken nicht nur ihre Kosten, sie verlieren auch Kunden. Denn die Analyse von Wyman offenbart, dass für 60% der Verbraucher die Filiale vor Ort ein wichtiger Bestandteil der Bankleistungen ist. 40% der Befragten wollen sogar ihre Bank wechseln, wenn diese ihre Stammfiliale schließt.

Kreditinstitute benötigen Lösungen, um den neuen Anforderungen angemessen begegnen zu können. Bereits vor der Corona-Pandemie wurden alternative Strategien für Bankstandorte diskutiert. Doch die zunehmende Beschleunigung zwingt die Banken jetzt zu handeln. Andere Länder sind uns in dieser Hinsicht weit voraus.

Auch in Großbritannien, Spanien und Polen reduzieren Kreditinstitute ihre Standorte. Dabei schließen sie aber nicht nur Niederlassungen, sie lagern ihre Leistungen aus und beteiligen sich an bestehenden Netzwerken, um für ihre Kunden den bestehenden Service sicherzustellen und ihre Reichweite auszubauen. Zudem verschaffen sie sich durch die Abgabe von Leistungen an Drittanbieter Spielraum für zukünftige Planungen und Flexibilität in Entscheidungen.

Stellen Sie die Nähe zu Ihren Kunden sicher und reduzieren Sie gleichzeitig Kosten durch die Auslagerung der Bargeldversorgung und -entsorgung. Euronet hat in diesem Bereich europaweit bereits diverse Projekte umgesetzt und so dazu beigetragen, das Serviceportfolio unserer PartnerBanken zu optimieren. Neben dem klassischen Service der Ein- und Auszahlung bietet Euronet durch innovative Technologie beispielsweise auch die Möglichkeit, dem Endkunden während entsprechender Transaktionen das Look&Feel seiner Hausbank zu präsentieren. So bleiben Banken – trotz Filialschließungen – in der Fläche vertreten. Mehr als 2.000 Euronet-SB-Standorte tragen zusätzlich dazu bei, dass der Service für den Endkunden signifikant erhöht wird.

Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

Quellen:
Businessinsider, Immer mehr Banken schließen Filialen – Corona beschleunigt diese Entwicklung, Stand: 24.06.2020
NDR, Corona: Immer mehr Banken schließen ihre Filialen, Stand: 23.06.2020
Süddeutsche Zeitung, Grabesruhe in der Filiale, Stand: 14.11.2020

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